Etappe 04: Panoramaerlebnisse über den Dächern des Waldes

22,9 km06:04Schwer

Tauche ein in bizarre Wacholderlandschaften mit kleinen und großen Entdeckungen; idyllische Auenlandschaften und Wald soweit das Auge reicht.

Deine Abenteuerwanderung auf dem Hohe Mark Steig führt dich über die Zuwegung zunächst durch die münsterländische „Herrlichkeit Lembeck“. Ein sehr hübscher, kleiner Ort!
Du durchwanderst Alleen, gehst am Waldesrand entlang und von dort in den Forst hinein. Viel Wald um einzutauchen und durchzuatmen. Genieße die Stille und Erholung, die der Wald dir bietet.

Wenn du dann den Wald verlässt, warten alte Alleen auf dich. Beschattet geht es am kleinen Bahnhof des Ortes vorbei in Richtung Midlicher Mühle. Einst als Kornmühle erbaut, ist sie heute Jugendherberge und nur einen kleinen Streifzug vom Steig entfernt am Midlicher Bach gelegen, der eingebettet ist in das Wiesental auf der Beck ein landschaftliches Kleinod. Wunderschön und für eine kleine Pause bestens geeignet.

Wieder auf dem Steig, so trägt er dich durch den Wald und in die Nähe der Biologischen Station Kreis Recklinghausen (Hof Punsmann). Die Lage ist einzigartig! Du solltest dir unbedingt den Bauerngarten ansehen.

Dein nächstes Ziel ist nun der Feuerwachturm Galgenberg. Auf der Aussichtsplattform des Turmes hast du ein wunderbares Panorama. Atme durch, lass die Landschaft auf dich wirken und erfreue dich des herrlichen Ausblicks.

Weiter geht’s mit der Wanderei! Du streifst auf dem Weg den Naturwildpark Granat, folgst dem Hohe Mark Steig vorbei am Fernmeldeturm Haltern/Hohe Mark und erreichst dann ein echtes Naturjuwel: Die Holtwicker Wacholderheide. Wunderschön und herrlich bizarr kommt die Landschaft daher. Sandige Wege führen dich durch den Lebensraum vieler seltener Arten. Diese Wacholderlandschaft stellt eines der letzten größeren Gebiete mit geschlossenem Bestand im gesamten Münsterland dar!

Und da wäre noch etwas: Sei vorsichtig im Umgang mit der sensiblen Natur der Wacholderheide und verlasse den Weg nicht, denn hier brütet die Heidelerche und die reagiert sehr empfindlich auf Besucher.

An manchen Tagen kannst du hier sogar einen Heidebauern sehen. Vielleicht kann er dir etwas über die Landschaft erzählen.

Über sandige Waldwege, die von alten Bäumen beschattet werden, geht es durch die Hohe Mark dem Ende deiner Etappe entgegen. Wald soweit das Auge reicht.

Der Weg führt dich direkt in die alte Hansestadt Haltern am See. Stell dir vor: Hier befindest du dich am Nordrand des Ruhrgebiets und gleichzeitig am Südrand des Münsterlandes, eingebettet in den Naturpark Hohe Mark.

Um die Stadt herum ist eine einzigartige Seenlandschaft mit Flüssen und Kanälen zu finden – für zukünftige Ausflüge bestens geeignet. Bleib doch noch ein Weilchen in der hübschen Seenstadt mit den malerischen Ortsteilen, genieße den Abschluss deiner Wanderung und nimm Platz in der heimischen Gastronomie.

Karte

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